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Geburtshilfe / Gynäkologie

Die Gynäkologie befasst sich mit den Erkrankungen der nicht trächtigen, weilblichen Tiere. Bei der Geburtshilfe helfen wir Ihrem Haustier neues Leben zu schenken. Lesen Sie hier mehr über Hündinnen und Katzen, um Zyklus, Geburt und damit verbundene Erkrankungen besser zu verstehen.

Zyklus von Hunden

Die erste Läufigkeit einer Hündin setzt ungefähr zwischen dem 7. und 12. Lebensmonat ein. Der Zyklus wiederholt sich alle 6-7 Monate (rasseabhängig auch seltener). Eine Menopause gibt es bei Hündinnen nicht, jedoch tritt die Läufigkeit ab dem 7. Lebensjahr oft nur noch 1 x jährlich auf. Das Läufigkeitsintervall verlängert sich also mit dem Alter. Bei der Hündin setzt in der Vorbrunst (Proöstrus) ein blutiger Scheidenausfluss ein und die Vulva schwillt an. Die Hündin ist in diesen 5-15 Tagen bereits attraktiv für Rüden, aber noch nicht deckbereit. In der eigentlichen Brunstphase (Östrus) wird der Scheidenausfluss heller und die Vulvaschwellung nimmt etwas ab. Die Hündin befindet sich für 5-15 Tage in der „Standhitze“ und lässt sich decken. Unter Läufigkeit versteht man Vorbrunst (Proöstrus) und Brunstphase (Östrus). In der Nachbrunst (Metöstrus) nehmen Schwellung und Ausfluss deutlich ab, diese Phase dauert 60-120 Tage. Die sexuelle Ruhephase (Anöstrus) der Hündin dauert ca. 50-90 Tage.

Möchten Sie mit Ihrer Hündin erfolgreich züchten, ist eine genaue Kenntnis des Zyklus notwendig. Einer erfolgreichen Trächtigkeit steht nun nichts mehr im Wege.

Gynäkologische Erkrankungen bei Hündinnen

Die Hormonausschüttung nach der Läufigkeit bei einer trächtigen und einer nicht trächtigen Hündin verläuft zunächst gleich. Deshalb kann es bei nicht trächtigen Tieren zu Scheinträchtigkeiten kommen. Dabei bildet sich das Gesäuge der Hündin an, spezifisches Nestverhalten bildet sich aus. Bei wiederholtem Auftreten wird zu einer Kastration geraten.

3-16 Wochen nach der letzten Läufigkeit kann es zu einer Ansammlung von Eiter in der Gebärmutter kommen (Pyometra). Die Hündinnen trinken besonders viel, sind träge und fressen weniger. Liegt eine Pyometra vor, muss oft schnell gehandelt werden. Eine konservative Therapie ist möglich, jedoch ist eine Kastration oft unabdingbar, um das Leben des Tieres zu retten.

Scheidenentzündungen (Vaginitis) treten zu 0,7% bei Hündinnen auf. Diese können oft bei Jungtiere im 3. Lebensmonat und damit vor der ersten Läufigkeit auftreten, treten aber auch bei schon kastrieren Hunden auf.

Im Alter einer Hündin können relativ häufig Gesäugetumore (Mammatumore), und seltener Ovarialzysten oder Ovarialtumore bzw. Leiomyome (gutartige Tumore der Scheidenmuskulatur) vorkommen. Leidet Ihre Hündin an einer solchen Krankheit, finden wir zusammen mit Ihnen die richtige Therapie für Ihr Tier. Wir beraten Sie gerne.

Zyklus von Katzen

Die erste Rolligkeit der Katze setzt ungefähr zwischen dem 6. und 8. Lebensmonat, oder einem Gewicht von 2,5 bis 3kg ein (Rasse- und Tageslichtabhängig). Einmal im Monat zwischen Februar und September ist die Katze rollig und macht sich durch charakteristische Laute und Rollen bemerkbar. Nur durch das Aufspringen eines Katers kommt es bei der Katze zum Einsprung (induzierte Ovulation). Möchten Sie mit Ihrer Katze züchten ist eine genaue Kenntnis des Zyklus notwendig. Am 3. Rolligkeitstag ist der optimale Deckzeitpunkt, Sie sollten jetzt Ihrer Katze an drei aufeinander folgenden Tagen einen Kontakt von 2 Stunden mit dem Kater gewähren, um die Trächtigkeitswahrscheinlichkeit zu erhöhen. Wir beraten Sie gerne!

Gynäkologische Erkrankungen bei der Katze

Wird eine Kätzin nicht gedeckt, kann es zu einer „Dauerrolligkeit“ kommen. Diese Tiere sollten kastriert werden, da die hohe Hormonausschüttung zu Knochenmarksproblemen führen kann.

Mammatumore bei der Katze sind selten, dann aber meist bösärtig. Eine besondere Form der Gesäugeerkrankung der Katze ist die feline Fibroadenomatose. Das Gewebe einer oder beider Gesäugeleisten ist knotig verdickt und wird hormonell beeinflusst, sodass eine spontane Rückbildung möglich ist.

Geburtshilfe

Vor der Bedeckung sollte der Impfschutz überprüft werden. Die Trächtigkeitsdauer beim Hund beträgt ca. 63 Tage, bei der Katze ca. 65 Tage und beim Kaninchen 31 Tage. Um die Trächtigkeit optimal zu begleiten werden die Früchte abgetastet, das Blut hormonell untersucht eine Ultraschalluntersuchung ist sinnvoll. Nach dem 50. Tag kann anhand der Calcifizierung des Skelettes der Welpen bei einer Röntgenaufnahme eine ungefähre Wurfgröße definiert werden.

Das Tier braucht einen geeigneten Platz für die Geburt, der schon einige Tage vorher angeboten werden sollte. Anzeichen einer nahenden Geburt sind die Anbildung der Gesäugeleiste, Abfall der Körpertemperatur, reduzierte Nahrungsaufnahme, Unruhe und Suchen nach einem Geburtsplatz.

Die eigentliche Geburt besteht aus 3 Stadien

Öffnungsstadium: Dauer ca. 12-18 Std. Geburtliche Vorbereitung, schleimiger Ausfluss, einsetzten der nicht sichtbaren Wehen

Austreibungsstadium: erkennbar an der Bauchpresse, die Dauer ist abhängig von der Welpenanzahl. Faustregel: Zwischen zwei Welpen sollten nicht mehr als 2-3 Stunden vergehen, falls Ihre Hündin doch länger auf sich warten lässt informieren Sie uns vertrauensvoll. Kommt es vor dem ersten Welpen zum Ausfluss von grüner Flüssigkeit könnte eine Fehlgeburt vorliegen bitte informieren Sie uns unverzüglich.

Nachgeburtsstadium: meist kurz, innerhalb von 15 Minuten nach dem letzten Welpen. Die Nachgeburt geht mit den Welpen ab, das Muttertier durchbeißt die Nabelschnur und beleckt ihre Neugeborenen.

Komplikationen vor- oder während der Geburt, wie absolut zu große Welpen, Wehenschwäche, u.a. machen ein tierärztliches Eigreifen notwendig. Wenden Sie sich vertrauensvoll an uns, wir helfen Ihnen gerne.

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Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem neuen vierbeinigen Begleiter! Lesen Sie hier einige Tipps die Ihnen ein gutes Zusammenleben erleichtern.

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